Sport in Magdeburg und im Umland ( Teil 3 )

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Aufgepasst und dann geht’s los

 

 

Hervorzuheben ist auch, dass sich vor allem das Wandern, die Nordic Walking-, die Lauf- und Joggerbewegung sehr stark entwickelt haben.

Beim „5. Magdeburger - Marathon“ am 19. Oktober 2008 soll die 5000er Marke bei der Beteiligung erreicht werden.

Neben der langen Strecke, stehen der Halbmarathon, eine 13 km und eine 4,2 km lange Strecke sowie der 400 Meter- Lauf für Kinder auf dem diesjährigen Programm.

 

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5. Sportlerpersönlichkeiten und Sportstätten       

 

Am 23.02.1931 wurde (Täve) Gustav Adolf Schur im Magdeburger Vorort Heyrothsberge geboren.

Schon als Kind bastelte er sehr gern und wollte unbedingt Schlosser werden. Nach dem Schulabschluss sollte dieser Wunsch in Erfüllung gehen, denn er konnte die Lehre im Nachbarort Körbelitz in einer kleinen Schlosserei und Schmiede antreten. Mit einem selbst zusammengebauten Fahrrad fuhr er die 6 Kilometer bis zur Arbeitsstelle mit dem Bus um die Wette. Bei diesen „Wettfahrten“ träumte er davon, einmal ein richtiger Rennfahrer zu werden.

Er wurde mit 19 Jahren 1950 Mitglied bei der Betriebssportgemeinschaft Grün Rot (später umbenannt in Aufbau Börde) Magdeburg.

Im September 1951 schlug bereits nach vorher kleineren regionalen Erfolgen seine große Stunde, als er bei „Rund um Berlin“ der gesamten Elite keine Chance ließ und einen Aufsehen erregenden Sieg errang.

Seinen ersten Einzeltitel erkämpfte er sich1953, als er DDR- Meister im Querfeldeinfahren wurde. Bei der Friedensfahrt im gleichen Jahr wurde er hervorragender Dritter in der Einzelwertung und mit der Mannschaft erkämpfte er die „Blauen Trikots“ der Sieger. Im selben Jahr gewann er auch noch zum ersten Mal die DDR – Rundfahrt.

Ein Traum wurde 1955 wahr. Bei der Friedensfahrt gewann er zwei Etappen und wurde überlegener Gesamtsieger in der Einzelwertung.

Bei den Olympischen Spielen in Melbourne wurde er mit gesamtdeutschen Mannschaft Dritter und fünfter in der Einzelwertung.

Bei der Weltmeisterschaft in Reims/Frankreich wird Täve in einem dramatischen Finale mit Reifenstärke Vorsprung Spurtsieger und erringt damit als erster deutscher

das Regenbogentrikot des Amateur – Straßenweltmeisters.

1959 wird das sportlich  erfolgreichste Jahr für Täve. Er gewinnt zum dritten Mal die DDR – Rundfahrt, wird zum zweiten Mal Sieger der Friedensfahrt und verteidigt souverän seinen Straßenweltmeistertitel in Zandvoort/Holland.

Besonders zwei sportliche Großereignisse prägen das Jahr 1960. Bei den Olympischen Spielen in Rom belegt Täve beim Straßen – Vierer den zweiten Platz. Unvergessen bleibt für Täve und alle sportbegeisterten Menschen die Straßenweltmeisterschaft in der DDR auf dem Sachsenring. Hier hatte Täve zum dritten Mal die große Chance, Weltmeister werden zu können. Mit einer taktischen Meisterleistung und einer nicht für möglich gehaltenen menschlichen Einstellung „verzichtete“ er auf den 3.Titel und sicherte für seine Heimat den Doppelsieg.

Nach dem Ende seiner sportlichen Karriere blieb Täve dem Sport erhalten. Er schloss sein Studium an der DHfK in Leipzig mit dem Trainerdiplom ab und war in mehren ehreamtlichen Funktionen auch auf sportlichem Gebiet tätig. Seine Erfolge liegen nun schon fasst ein halbes Jahrhundert zurück. Aber Täve ist immer noch einer der bekanntesten sowie beliebtesten Sportler unserer Stadt und seine Popularität  ist weiterhin im In- und Ausland weiterhin ungebrochen.

Dies erklärt sich besonders durch seine wiederholte Wahl zum Sportler des Jahres während seiner aktiven Zeit. Sehr hoch ist auch die Wahl von Täve zu werten, als er den ersten Platz bei der Wahl des Sportlers in der gesamten Sportgeschichte der DDR belegte. Eine besondere Ehre wurde ihm durch die Stadt Magdeburg zuteil, indem man für ihm eine Bronzeplatte neben anderen sportlichen Persönlichkeiten in der Fußgängerzone der City Magdeburgs einließ.

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                                                       Täve als aktiver Sportler.

 

 

 

Täve, heute 77 Jahre, Ehrenpräsident des Landessportbundes

Sachsen – Anhalt volksverbunden und noch sportlich aktiv.

 

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            Ob national oder international, Magdeburg ist gefragt und immer eine Reise

wert, wie zum Beispiel hier in der Bördelandhalle beim internationalen

Tischtennisturnier.

 

 

 

Internationales Tischtennisturnier in der Bördelandhalle

( German Open 2007 )

 

 

 

 

 

 

 

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